UA-137858317-1
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Diese Webseite ist ein Teil des Versuchs, behinderte und nicht behinderte Menschen ein wenig dichter zusammenzubringen.  #inkluencer



Was gibt's Neues?

2020-03

Ich gehe wieder zur Fahrschule. Nur gut, dass ich die theoretische Prüfung nicht noch einmal machen muss, ich fiele wohl mit Pauken und Trompeten durch. Aber Handgas lernen muss ich. Dazu ein Bericht meiner ersten Fahrstunde

2020-02

Ich kann nicht mehr "normal" Auto fahren, weil meine Beine streiken. Also muss geprüft werden, ob ein Fahrzeugumbau ausreicht, oder ob ich den Führerschein abgeben muss. Ein Teil des Weges ist hier das Verkehrsmedizinische Gutachten

        2020-01

        Der Jahresrückblick auf mein 2019 fällt         nicht sonderlich positiv aus ... aber seht         selbst.

Das bin ich

Ich bin Sabine Erdmenger. 1976 geboren, seit 2008 mit schubförmiger Multipler Sklerose diagnostiziert, seit 2016 im Rollstuhl und seit 2017 als progredient eingestuft. Das heißt, dass sich die Behinderungen weiter verschlimmern und nicht, wie in der Zeit der Schübe, teilweise oder ganz zurückbilden.

Die Krankheit ist ein sehr wichtiger Teil, bestimmt aber nicht mein gesamtes Leben. Ich bin in zweiter Ehe sehr glücklich verheiratet, habe eine erwachsene Tochter und zwei wunderbare Enkel.  Meine Hobbies haben sich in dem Maße gewandelt, in dem das Bewegen schwieriger wurde. Früher ging ich tanzen, wandern und spielte viel auf Oboe und Gitarre. Jetzt male, bastle und koche ich gern, musiziere auf Zither und Sambaglocke und entdecke ganz langsam wieder, dass es eine Welt außerhalb meiner vier Wände gibt. Mein Mann und meine Mutter helfen mir sehr dabei. Ich musste wohl erst bereit sein.

 

Berufsseitig geht es mir sehr gut. Ich arbeite in Vollzeit und bin die Vertreterin unseres Chefs.

Wie bei jedem von uns ist mein Befinden der Tagesform unterworfen. Und auch wenn oder gerade weil ich speziellere Bedürfnisse habe, bin ich akzeptiert und respektiert. Im Moment stelle ich mich der Aufgabe, mein Auto behindertengerecht umbauen zu lassen, weil die Füße nun gar nicht mehr wollen. Und ich lerne gerade, welche Odyssee vor mir liegt.

 

Seit ich im Rollstuhl sitze stelle ich immer öfter fest, wie viele Barrieren es in der Welt gibt - und leider sind die wenigsten mit Rampen, Fahrstühlen oder Umwegen zu bewältigen.

 

Daher habe ich beschlossen, mein Leben mehr in die Öffentlichkeit zu rücken und jedem der es möchte Gelegenheit zu geben, mich und meinen Weg besser kennen zu lernen. 
Ich freue mich über Kontakte und schaue mittlerweile zum Glück wieder über den Tellerrand.

 

Sabine im Rollstuhl, winterlich angezogen, mit vorgespanntem Rollstuhlzuggerät

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?